Paralympics Winterspiele 2026 in Milano und Cortina
Die Ergebnisse von Linn Kazmaier mit ihrem Guide Florian Baumann:
Samstag, 7. März: Biathlon-Sprint 7,5 km Platz 7;
Sonntag, 8. März: Biathlon-Einzel 12,5 km Platz 6;
Dienstag, 10. März: Langlauf Klassik-Sprint, Silbermedaille;
Mittwoch, 11. März: Langlauf 10 km klassisch Platz 5;
Freitag, 13. März: Biathlon Sprint-Verfolgung Platz 6;
Samstag, 14. März: Langlauf 4x2,5 Kilometer Mixed-Staffel, Silbermedaille;
Sonntag, 15. März Langlauf 20 km freie Technik Platz 5.
10. März: Silbermedaille im Klassik-Sprint:
Leonie Walter (SC St. Peter), die zunächst auf dem Silberrang gelegen hatte, wurde wegen eines technischen Vergehens ihres Guides Christian Krasman auf Rang vier zurückgestuft.
Die Folge: Walter und Krasman, zunächst in der Konkurrenz der Frauen mit Sehbehinderung Zweite hinter der Russin Anastasiia Bagiian und ihrem Guide Sergei Siniakin, wurden auf den vierten Platz zurückgestuft, Kazmaier und Baumann sowie Jihong Cong (China) und ihr Guide Jiaxuan Liu rückten vor. Für die 19-jährige Kazmaier war es ein bittersüßer Erfolg. Vor vier Jahren war ihr Stern bei den Paralympics in Peking aufgegangen, als sie 1x Gold, 3x Silber und 1x Bronze holte. Zuletzt hatte sie jedoch mit vielen Rückschlägen zu kämpfen gehabt. „Meine Gefühle sind gemischt. Die Medaille ist total schön, aber wir wären heute auch mit Bronze megahappy gewesen. Es ist total schade für Leonie, weil sie auch dreimal abgeliefert hat. Sie hätte es verdient gehabt, hier zu stehen und die Silbermedaille um den Hals zu haben“, sagte sie.
Nichtsdestotrotz war ihre eigene Leistung hoch zu bewerten. „Ich habe heute den Zorzi lieben gelernt“, sagte sie über den berüchtigten Anstieg im Tesero Skilanglauf-Stadium. „Ich habe mich so gut gefühlt. Ich weiß auch nicht, wo das herkam, aber ich habe sehr viel Zuspruch für meine Technik bekommen“, berichtete sie. Für ihren Guide war die Medaille ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk. Florian Baumann hatte am Montag seinen 25. Geburtstag gefeiert.
14. März: Silbermedaille für Skilanglauf-Staffel über 4*2,5km:
Theo Bold, mit Guide Jakob Bold, Sebastian Marburger, Linn Kazmaier mit Guide Florian Baumann sowie Marco Maier fehlen nur 5,4 Sekunden auf China und Gold.
Linn Kazmaier: „Eine Medaille im Team zu gewinnen, hat einen ganz besonderen Stellenwert", sagte sie.
Betrachtet man den Medaillenspiegel kommt man nicht um die übermächtige Chinesische Mannschaft mit 15 Gold- 13 Silber- und 16 Bronzemedaillen vorbei, gefolgt von den USA auf Platz 2 mit 13 Gold-, 5 Silber- und 6 Bronzemedaillen.
Das deutsche Team liegt im Medaillenspiegel auf Platz 11 mit 2 Gold-, 6 Silber- und 9 Bronzemedaillen. Die beiden Goldmedaillen wurden im Para-Alpin-Skiing von Anna-Lena Forster erkämpft.
Foto: Screenshot ARD


