Linn Kazmaier gewinnt den IBU Gesamtweltcup beim Finale im Para-Biathlon im polnischen Jakuszyce

12. Februar 2026
Kazmaier rettet drei Punkte ins Ziel.

Linn Kazmaier (SZ Römerstein, mit Guide Florian Baumann von der Ski-Zunft Uhingen), erzielte einen vierten Platz im Sprint und gewann in der Sprint-Verfolgung Bronze. Kazmaier, die im Dezember von einer starken Erkältung erheblich zurückgeworfen worden war, wertete das als positives Zeichen. „Ich bin noch ziemlich weit weg von meiner Topform, aber die Sprint-Verfolgung war schon echt gut“, sagte sie.

Bei den Frauen mit Sehbehinderung war die Tschechin Simona Bubenickova die überragende Läuferin der Woche. Sie gewann in Abwesenheit der deutschen Gesamtweltcup-Führenden Leonie Walter (SC St. Peter) alle vier Rennen; Walter legte eine Wettkampfpause ein, um ihre lädierte Schulter zu schonen. Die Kristallkugel verpasste Bubenickova dennoch; er ging nach Deutschland an Linn Kazmaier (SZ Römerstein), die mit ihrem Guide Florian Baumann (Ski-Zunft Uhingen) viermal Zweite wurde und ihren in den Rennen zuvor erarbeiteten Vorsprung knapp hielt. Für Kazmaier war es nach 2023 und 2024 bereits der dritte Erfolg im Gesamtweltcup in ihrer Laufbahn.

„Das vergangene Jahr war ziemlich schwer für mich: viel Stress beim Ausbalancieren von Schule und Training, ich war häufiger krank als gewöhnlich. Ich hätte nicht erwartet, dass ich den Kristallglobus gewinnen kann, zumal meine Form noch nicht da ist, wo ich sie gerne hätte. Aber so, wie ich hier aufgetreten bin, war das ein weiterer Schritt in die richtige Richtung“, fasste Kazmaier zusammen.

 

Auch in ihrem Fall gilt also: Mut getankt für die Paralympics in Italien. Deren unmittelbare Vorbereitung startet am 16. Februar, wenn der deutsche Para Ski nordisch-Kader zum Trainingslager nach Toblach in Südtirol aufbricht. Bis dahin trainiert die Mannschaft zu Hause.  Quelle: https://nordski.de/